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Kehraus für den Windows Autostart-Ordner
Der Windows-Start, oft ein HindernislaufGibt es an Windows etwas entnervenderes als ein ewig dauernder Systemstart? Vor allem wenn man diese Prozedur jeden Tag - womöglich mehrfach - über sich ergehen lassen muss, so findet sich recht schnell die Schmerzgrenze. Allerdings muss es nicht immer gleich am System selbst liegen, dass der Start eine geradezu biblische Zeitspanne beansprucht. Oft genügt schon ein Blick in die Autostart-Ordner, um dem Übel auf den Grund zu gehen: Hier finden sich fast immer Artefakte längst komplett deinstalliert geglaubter Softwarepakete - was von einem so smarten Betriebssystem wie Windows bei jedem Start mit einer systemweiten Suchaktion honoriert wird. Und in der Liste der internen Autostarts wimmelt es nur so von Update-Agenten für Toolbars, Zusatzmodule, Officepakete etc. Eine universelle LösungZugegeben, schon mit ein paar Mausklicks kann man eventuelle Bremsklötze aus den recht einfach zugänglichen Autostart-Ordner werfen. Doch das ist leider nicht genug, denn auch die Windows-Registry hält noch so manche Überraschung in Sachen Autostart bereit: An bis zu 10 verschiedenen Stellen können Autostarts eintragen werden. Mit Windows allein lassen sich die genannten Probleme nur schwerlich in den Griff bekommen - weshalb wir das Tools&More-Utility Autostart-Manager entwickelt haben: Das Programm durchsucht das System nicht nur nach allen Autostart-relevanten Punkten. Man hat zudem auch die Möglichkeit, die gefundenen Einträge mit zeitgemäßem Komfort zu bearbeiten und sie gegebenenfalls auch gefahrlos zu löschen. Klar, dass es auch eine Option zum Anlegen neuer Einträge gibt - denn vom eigentlichen Sinn her ist der Autostart-Ordner schließlich nicht zu verachten. Gleich nach seinem Start ermittelt der Autostart-Manager alle Autostart-Einträge und stellt sie in einer Explorer-ähnlichen Tabelle dar. Sie ist aufgeteilt in die sortierbaren Spalten "Name", "Kommando" sowie "Startet wann?". Unter "Kommando" findet sich die jeweiligen Kommandos inklusive Startparameter. Aus der Spalte "Startet wann?" erfährt man bei welcher Anwendergruppe der betreffende Eintrag wie oft gestartet wird. Das Programm unterscheidet in seiner aktuellen Version sechs verschiedene Starttypen, denen jeweils ein entsprechendes Icon je Tabellenzeile zugeordnet ist:
Anwendung
EntscheidungshilfenFalls Sie sich nicht ganz sicher sind, welche Aufgabe ein bestimmter Autostart-Eintrag überhaupt hat, so haben Sie folgende Möglichkeiten:
Autostart des Autostart-ManagersDiese Funktion wurde aus Sicherheitsgründen hinzugefügt: Lassen Sie das Tool immer gleich zusammen mit Windows starten. Es wird daraufhin den aktuellen Zustand der Autostart-Einträge mit dem vergleichen, den das Programm bei seinem letzten Durchgang vorfand. Wurde seither ein Eintrag hinzugefügt, geändert oder gelöscht, so wird der Autostart-Manager dies sofort melden. Neue bzw. geänderte Einträge werden zwecks besserer Übersicht mit rot unterlegten Icons dargestellt. Eventuelle Malware, die sich per Autostart aufrufen lassen, können so leicht aufgespürt werden. Werden hingegen keine Unterschiede gefunden, so beendet sich das Tool sofort wieder - bis zum nächsten Systemstart. Weitere MöglichkeitenÜber die Schaltfläche "Neu" können Sie einen neuen Autostart-Eintrag hinzufügen. Hierfür haben Sie neben dem Namen und der eigentlichen Kommandozeile auch die Möglichkeit festzulegen, für wen und wie oft der Eintrag gelten soll. Zur komfortablen Festlegung der Befehlszeile steht zusätzlich noch ein "Datei öffnen"-Dialog zur Seite. Eventuell notwendige Startparameter sind dem Aufruf durch ein Leerzeichen getrennt manuell anzuhängen. Tipp: Noch schneller geht es hier mit der Maus: Ziehen Sie das für einen Autostart vorgesehene Objekt (Programme, Dokumente oder auch Ordner) einfach mit der Maus in die Liste. Daraufhin öffnet sich bereits komplett ausgefüllt der zuvor beschriebene Dialog "Neuer Eintrag". Wie bereits angedeutet können Sie über die Taste "Löschen" einen markierten Eintrag aus dem Autostart-Zyklus entfernen. Beispielsweise all die "vergessenen" Startaufrufe, der eingangs genannten längst wieder deinstallierten Software-Pakete. Zwar wird nach jeder der o.g. Operationen die Eintragsliste aufgefrischt. Dennoch verfügt der Autostart-Manager über eine spezielle Taste "Aktualisieren", damit das Programm auch solche Autostart-Änderungen bemerkt, die seit seinem letzten Start vorgenommen wurden. Das kann beispielsweise dann passieren, wenn parallel zum Autostart-Manager über den Registrierungseditor oder das Startmenü Modifikationen vorgenommen wurden oder zwischenzeitlich eine Software eingerichtet wurde. Schließlich gibt es noch den Taster "Liste kopieren". Damit können Sie den gesamten Inhalt der Liste in die Zwischenablage kopieren, um ihn dann in einer anderen Anwendung (z.B. Word, Text in Tabelle konvertieren) einzufügen. Auf diese Weise lässt sich der aktuelle Autostart-Aufbau hervorragend dokumentieren und ausdrucken. |
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